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8. Dezember 2015 @ 10:34 by Astrid Farwick

Es kommt … es ist da, das Schiff!

Eine Egli-Aufstellung: ich ertrinke

Es kommt ein Schiff, geladen
bis an sein‘ höchsten Bord,
trägt müde Kameraden,
die fliehn vor Tod und Mord.
Das Schiff geht still im Triebe,
es trägt ein teure Last:
Die Menschen suchen Liebe,
woll’n sein bei uns zu Gast.
Das Schlauchboot haft‘ auf Erden,
da ist das Schiff am Land.
Voll Hoffnung die Gefährten:
Zuflucht im Abendland.

Zu Homs im Krieg geboren
im Schutt ein Kindelein,
ging es nun nicht verloren:
Behütet muss es sein!
Und wer dies Kind mit Freuden
umfangen, küssen will,
muss sehn das große Leiden,
vor dem es fliehen will.
Wir retten es vorm Sterben
und vor dem sichren Tod.
Das ist für Christi Erben
genug an Lohn und Brot.
Ursprünglicher Text:                                                                                                                                  Daniel Sudermann um 1626 nach einem Marienlied aus Straßburg 15. Jh.
Melodie: Köln 1608

Text: Heiko Kuschel ist Citykirchen-Pfarrer in Schweinfurt und Schulbeauftragter des Dekanats Schweinfurt. Wer möchte, kann ihm auf kuschelkirche.de folgen – oder hier im Blog „Stilvoll glauben“ auf evangelisch.de.

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