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14. Juni 2016 @ 11:36 by Astrid Farwick

Gottesdienst mit Amnesty International, Ortsgruppe Papenburg

Gewalt, Folter, Angst, Misstrauen, Verschwunden… Stichworte, die beim Gottesdienst am 12. 6. 2016 in unseren Kirchen immer wieder fielen. Ein Gottesdienst, der zum einen Geschichten und Fakten offenlegte und zum anderen aufrief, sich nicht im privaten Schneckenhäuschen sich zu verkriechen. Eindruckvoll zeigten Konfirmanden aus Esterwegen, wie es ist, wenn plötzlich aus heiterem Himmel Menschen aus ihrem Leben gerissen werden und verschwinden – einfach so. Für Wochen und Monate ohne Kontakt zu ihren Familien, Freunden und Arbeitskollegen. Dann “tauchen” sie wieder auf als überführte und festgenomme Schwerverbrecher, Dorgendealer und Kriminelle. So hörten wir aus Mexico von unter Folter erzwungene Geständnisse, – beispielhaft für viele Länder in der Welt, die zwar ein Folterverbotgesetz zugestimmt haben, aber es durch Korruption und Missachtung vom Folterverbot außerkraft gesetzt scheint. Petitionslisten lagen nach Ende des Gottesdienstes aus, um aktiv als Mensch und Weltbürger hier ein Zeichen zu setzen gegen diese Ungerechtigkeit. Mein Dank gilt allen, die aktiv am Gottesdienst beteiligt waren und all denen die mit ihrem Namen die Petitonsliste unterzeichnet haben.

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