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15. Oktober 2017 @ 18:27 by Astrid Farwick

Sprachkurs „Mama lernt Deutsch“

Sprachkurs „Mama lernt Deutsch“ am 12. September 2017 gestartet.

Jens Schütte, Ehrenamtskoordinator DW Emsland Bentheim

Nach intensiver Vorbereitung von Christiane Wolzenburg (Leiterin Begegnungscafé Esterwegen), Heidi Fischer (Kinderbetreuung) und Inge Schüttelhöfer (Kursleiterin, war es am 12. September soweit.  In der Martin-Luther-Kirche in Esterwegen startete ein neues Angebot. Unter dem Motto “Mama lernt Deutsch“ kamen gut zehn Mütter aus Syrien, Russland, Armenien und der Elfenbeinküste unter dem Dach der evangelischen Kirche zusammen.

Das Diakonische Werk des Kirchenkreises Emsland Bentheim organisierte in Absprache mit der Leiterin des Sprachkurses Inge Schüttelhöfer im Vorfeld die Anschaffung des entsprechenden Lernmaterials.

Voller Vorfreude und neugierig erwarteten die Teilnehmerinnen den Deutschkurs um zehn Uhr um endlich erste Schritte in der deutschen Sprache zu machen.  Parallel zum Kurs, der gut 90 Minuten umfasst, gibt es eine Kinderbetreuung für die zu versorgenden Säuglinge und Kleinkinder durch Frau Wolzenburg und Frau Fischer.

Am Anfang stand das Kennenlernen der einfachen Familienbegriffe, vom Großvater bis zum Enkelkind. Woraus sich die Teilnehmerinnen ermutigt fühlten erste Sätze in deutscher Sprache zu formulieren. Jede war spontan in der Lage ihre eigene Familiensituation darzulegen, ob sie verheiratet sei und wie viele Kinder sie habe.

Desweiteren lernten die Teilnehmerinnen die ländliche Struktur des Emslandes kennen. Genauer machte Inge Schüttelhofer dies an den Begriffen Dorf, Stadt und Landkreis fest. Es folgten Erklärungen zu konkreten Wohnmöglichkeiten vom Haus über Wohnung bis hin zum Hochhaus der Großstadt.

Frau Schüttelhöfer verfolgt mit diesem Sprachkurs, der Themen des Alltags aufgreift und vorerst für sechs Monate konzipiert ist, einen ganz neuen Weg. Statt des sturen grammatikalischen Lernens der neuen Sprache ist ein Fokus auf das praktizierende Sprechen gelegt, sodass die Teilnehmerinnen in kürzester Zeit befähigt sein sollen sich in Deutschland zu verständigen. Dies hat dazu den sinnvollen Effekt, dass die Teilnehmerinnen einen guten Einblick in das hiesige gesellschaftliche Leben erhalten und befähigt werden, sich darin selbstbewußt zu bewegen.

Nach dem ersten Treffen war allen Teilnehmenden die Freude über die ersten Gehversuche und der Erfolg am Gesicht abzulesen. Große Einigung herrschte darüber, dass man den nächsten Termin kaum erwarten könne.

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